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Cheatcode #18: Die 3 Arten LinkedIn zu benutzen
Zitat: "Opportunities don’t happen, you create them.”
Zu LinkedIn wurde schon viel gesagt. Ich persönlich liebe und hasse es gleichzeitig. Rein objektiv betrachtet ist es jedoch oft ein notwendiges Übel. Mir ist aufgefallen, dass man als Nutzer von LinkedIn mehrere Stufen durchläuft, bis man das Maximum herausholen kann. Als Privatperson ist das nicht unbedingt notwendig, aber spätestens für ein eigenes Projekt sollte man sich damit beschäftigen. Genau deshalb möchte ich diese verschiedenen Arten der LinkedIn-Nutzung aufzeigen und euch die Freiheit geben zu entscheiden, welche Stufe für euch aktuell am sinnvollsten ist.
Level 1: Persönliches Netzwerk
LinkedIn nur für das persönliche Netzwerk zu nutzen. Das machen wohl die meisten, die einfach nur studieren und währenddessen ihre Freundinnen, Freunde und Bekannten hinzufügen. Die Kontaktliste bleibt dabei insofern sauber, weil man nur Personen aufnimmt, die man tatsächlich kennt. Es ist also ähnlich wie bei einem Instagram-Account, der vor allem zur Verwaltung bereits vorhandener Kontakte dient. Das ist nett, um zu sehen, was alle so machen, oder um vielleicht ein wenig Inspiration für Praktika oder Ähnliches zu bekommen. Für ein eigenes Projekt hilft das allerdings nur begrenzt weiter.
Level 2: Ein Neuer Kommunikationskanal
In Level 2 geht es darum LinkedIn als zusätzlichen Kommunikationskanal neben E-Mail und Telefon anzusehen. LinkedIn eignet sich hervorragend, um im Unternehmenskontext oder für eigene Projekte gezielt Personen zu finden und anzuschreiben. Gerade in den frühen Phasen eines Projekts ist es eine wertvolle Hilfe: Co-Founder finden, Tipps von Gründern anderer Startups einholen, Feedback von Branchenexperten sammeln oder erste Testkunden gewinnen. Aber auch darüber hinaus ist LinkedIn eine Goldgrube, zum Beispiel um Mitarbeiter einzustellen oder im B2B-Bereich Kunden zu gewinnen. Ich habe beides in früheren Jobs miterlebt und es funktioniert deutlich besser, als man zunächst denkt. So habe ich gesehen, wie schon 50 bis 100 LinkedIn-Nachrichten gereicht haben, um eine Stelle mit dem idealen Kandidaten zu besetzen oder einen Kunden zu gewinnen, der zu einem fünfstelligen Deal geführt hat. Der beste Weg, ohne dafür Premium zu benötigen, ist das Verschicken von Kontaktanfragen mit einer kurzen Nachricht, die neugierig macht. Sobald die andere Person die Anfrage annimmt, könnt ihr alle weiteren Informationen nachreichen.
Level 3: Die eigene Followerschaft
In Level 3 geht es darum LinkedIn als Plattform nutzen, um hilfreichen Content zu posten und sich dadurch ein eigenes Standing sowie eine Followerschaft in einem Bereich aufzubauen. Hier habe ich leicht reden, weil ich das selbst noch nicht mache. Und ganz ehrlich, oft ist es bei anderen auch einfach cringe umgesetzt. Trotzdem kann das Posten auf LinkedIn extrem viel ausmachen. Vor allem dann, wenn ihr Experten in einem Thema seid oder eine bestimmte Personengruppe als potenzielle Kunden habt. Wenn euer Content echten Mehrwert bietet und ihr eine passende Followerschaft aufbaut, reichen schon ein paar Tausend der richtigen Kontakte, um vieles für euer Startup zu erleichtern. Vom Gewinnen neuer Kunden über Investoren bis hin zu Mitarbeitern, einfach weil diese euch bereits kennen und mit eurem Content positive Assoziationen verbinden. Kein Stress, das ist nichts, wo ihr heute schon wissen müsstet über welches Thema ihr posten könnt. Aber sobald ihr im Rahmen eures Projekts oder eurer Karriere eine Expertise entwickelt, die einer speziellen Personengruppe wirklich weiterhilft, ist das Ganze eine Überlegung wert.
Kernaussage
LinkedIn kann mehr sein als nur eine Sammlung bekannter Kontakte. Je nachdem, was eure aktuelle Situation und eure Ziele sind, kann es ein starker Kommunikationskanal sein, um neue Leute zu erreichen oder sogar Kunden und Mitarbeiter für euer Startup zu gewinnen. Eine Stufe höher kann LinkedIn genutzt werden, um mit hilfreichem Content und den richtigen Followern einen echten Wettbewerbsvorteil aufzubauen.
Das war dein Cheatcode für diese Woche. Jetzt liegt’s an dir.
Hier findet ihr die vorherigen Beiträge.
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