Cheatcode #15: Lead-Magneten

Zitat: „No one has ever become poor by giving.“

Die Idee hinter Lead Magneten

Die Situation ist folgende, für eigentlich alle Unternehmen ist es aufwendig und kostenintensiv viele wirklich gute Leads zu generieren (also Kontakte von Unternehmen oder Privatpersonen, die ernsthaft daran interessiert sind, dein Produkt oder deine Dienstleistung zu kaufen). Der klassische Weg dorthin ist mühsam: Cold Calls, Google Ads, Influencer Kampagnen oder was auch immer. Aber das kostet alles viel Zeit und vor allem viel Geld. Hier kommt die Idee von Lead-Magneten ins Spiel. Der Ansatz: Wir stellen potenziellen Kunden etwas wirklich Hilfreiches kostenlos zur Verfügung und gewinnen dadurch zahlreiche wertvolle Kontakte.

Win-Win

Im Idealfall ist das ein Win-Win für beide Seiten.
Beispiel: Du willst dein Haus verkaufen, hast keine Ahnung, was es wert sein könnte, und findest online einen Rechner, der den Wert ermittelt. Du bist zufrieden, weil du endlich eine Zahl hast, und gibst dafür deine Kontaktdaten ein. Kurz darauf meldet sich eine Immobilienagentur, der der Rechner gehört, und bietet dir Hilfe beim Verkauf an. Du stimmst zu, weil du dich ohnehin nicht selbst kümmern wolltest und alle sind zufrieden.

Wichtig

Dabei bietet es sich an, ein Problem zu lösen, das dem eigentlichen Problem vorgelagert ist, für das man seine kostenpflichtige Lösung verkauft. Beispiel: Ein Fitnessstudio könnte einen kostenlosen Trainingsplan herausgeben, den man dann direkt bei ihnen umsetzen kann.

Das einzige Problem ist, dass man auf LinkedIn und Instagram mittlerweile mit mittelmäßigen Lead Magneten zugespammt wird. Ich sag nur: „Kommentier REICH für deinen individuellen Schritt für Schritt Plan, um in 4 Wochen Millionär zu werden.“ Ganz ehrlich, das nervt einfach nur.

Das Problem liegt aber nicht im Konzept des Lead Magneten selbst, sondern in der schlechten Umsetzung. Die Lösung liegt darin es besser zu machen. Also Inhalte kostenlos herauszugeben, für die man theoretisch wirklich Geld verlangen könnte oder noch besser, für die die Konkurrenz tatsächlich Geld verlangt.

Genau dann entsteht der gewünschte Effekt. Eure potenziellen Kunden denken sich: „Krass, wenn das schon umsonst war, was kann dann erst das bezahlte Produkt alles.“

Extra Hebel

Und jetzt kommt der spannende Teil, wo das Thema richtig Fahrt aufnimmt. Wenn dein Lead Magnet funktioniert, kannst du anfangen, ihn gezielt zu bewerben mit allem, was du sonst auch für dein eigentliches Produkt einsetzen würdest: SEO, Ads, Social Media oder was auch immer. Der große Vorteil ist, dass du nicht mehr krampfhaft versuchst, schon beim ersten Kontakt dein Produkt zu verkaufen und damit die meisten potenziellen Kunden verschreckst. Stattdessen bietest du ihnen kostenlos echten Mehrwert, sodass sie im nächsten Schritt von selbst wissen wollen, wie du ihnen noch weiterhelfen kannst.

Das war dein Cheatcode für diese Woche. Jetzt liegt’s an dir.

Für alle Neuen: hier findet ihr die vorherigen Beiträge.

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