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Cheatcode #7: Startup Ideen Liste

Zitat: “Don’t wait for the perfect idea. Start with the one you have.“

Startup-Ideen sind wertlos

Nachdem ich letzte Woche behauptet habe, dass Startup Ideen wertlos sind, ist hier die versprochene Liste mit meinen Startup-Ideen, in die ich immer wieder etwas eingetragen habe, wenn mir spontan etwas eingefallen ist. Kein Anspruch auf Genialität, aber jede Menge spannende Ansätze, hinter denen echtes Potenzial stecken könnte.

Warum ich diese Ideen nicht einfach alle selbst umsetze? Ganz einfach: Man kann nicht an zehn Projekten gleichzeitig arbeiten und aktuell liegt mein Fokus auf meinem Newsletter und einem weiteren Projekt. Ich freue mich aber sehr, wenn hier jemand etwas Spannendes zum Ausprobieren, für ein Uni-Projekt oder einfach als Inspiration findet. Also legen wir los mit den Ideen…

Depriciation Reselling

Unternehmen dürfen viele Arbeitsmittel – etwa Computer, Möbel oder Maschinen – abschreiben. Das heißt: Statt den Kaufpreis sofort steuerlich abzusetzen, wird die jährliche Wertminderung über mehrere Jahre verteilt. Am Ende hat der Gegenstand buchhalterisch keinen Wert mehr, auch wenn er oft noch funktioniert. Meist werden diese Dinge dann durch neue ersetzt. Zwar könnten Unternehmen sie verkaufen, doch das ist aufwändig und gehört nicht zum Kerngeschäft. Einfach verschenken ist auch schwierig, etwa weil Laptops vorher datenschutzkonform gelöscht werden müssen. Hier liegt Potenzial: Man könnte sich auf bestimmte Kategorien wie Maschinen, Möbel, Laptops, Handys oder Werkzeuge spezialisieren – und den Firmen diese entweder günstig abnehmen (z. B. mit Datenlöschungsgarantie) oder eine einfache Plattform bieten, um sie unkompliziert weiterzugeben.

KI-Gutscheine

Es gibt mittlerweile super viele KI-Tools, die richtig effektiv sind, aber Geld kosten, das man nicht immer ausgeben will. Gleichzeitig ist der Gutscheinmarkt riesig, doch die meisten KI-Tools bieten keine eigenen Gutscheine an. Meine Idee: Verschiedene dieser Tools oder auch bekannte Software wie Canva als Partner gewinnen und Gutscheine anbieten, die bei diesen Anbietern eingelöst werden können. Das ist dann direkt ein super cooles Geschenk. Die Gutscheine verkauft man entweder mit einem kleinen Aufschlag oder man erhält eine Vermittlungsprovision von den Partnern.

Luxus-App

Luxusartikel sind vor allem eins: exklusiv. Ihr Wert entsteht weniger durch den praktischen Nutzen, sondern durch die Tatsache, dass sie teuer und schwer zu bekommen sind. Hat sich eine Marke einmal so positioniert, sind die Margen enorm. Wichtig ist vor allem, dass Luxusgüter öffentlich sichtbar und leicht erkennbar sind – etwa eine Rolex oder ein Porsche. Im digitalen Raum gibt es dieses Prinzip bereits, zum Beispiel bei Skins in CSGO. Was jedoch noch fehlt, ist eine echte Luxus-App. Die Herausforderung: etwas Digitales zu schaffen, das nach außen sichtbar ist. Wer das schafft, kann eine völlig neue Form von Luxusmarke aufbauen. Erste Ideen: In der App könnten Nutzer mit ausgewählten Influencern direkt chatten oder an Verlosungen exklusiver Gegenstände teilnehmen, etwa ein signierter Basketball von LeBron James.

Drive-in-Werkstätten

Wenn man etwas selbst reparieren oder bauen möchte, aber weder die passenden Werkzeuge noch genug Platz hat, bleiben oft nur wenige Optionen: Vielleicht kennt man jemanden mit einer Garage oder leiht sich Werkzeuge im Baumarkt. Doch das ist nicht immer ideal. Manchmal wünscht man sich einfach eine voll ausgestattete Werkstatt direkt um die Ecke, flexibel nutzbar für ein eigenes Projekt oder eine Autoreparatur. Genau hier setzt die Idee der Drive-in-Werkstatt an: Eine kleine Halle, in die man bequem mit Auto, Anhänger oder Transporter einfahren kann. Vor Ort gibt es professionelle Werkzeuge und ausreichend Platz, um konzentriert zu arbeiten. Die Werkstatt ist online buchbar, von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen.

Equity-Swap-Fond

Die Idee des Diversifizierens kennen die meisten: Man verteilt sein Risiko, indem man nicht nur in eine Sache investiert, sondern in viele – wie bei ETFs. Wenn ein Teil scheitert, gleichen es die anderen aus. In der Startup-Welt ist das ähnlich: Venture-Capital-Fonds investieren bewusst in viele Startups, wohlwissend, dass die meisten scheitern oder mittelmäßig bleiben. Am Ende reichen ein bis zwei große Erfolge, um das ganze Portfolio rentabel zu machen. Für Gründer ist das Risiko jedoch deutlich höher. Sie setzen alles auf eine Karte: Jahre harter Arbeit, eigenes Kapital, Energie – mit der ständigen Gefahr, dass es am Ende nicht reicht. Genau hier könnte ein „Equity-Swap-Fonds“ helfen. Die Idee: Mehrere Gründer auf vergleichbarem Niveau geben einen kleinen Teil ihrer Unternehmensanteile in einen gemeinsamen Fonds. Im Gegenzug erhalten sie Anteile an diesem Fonds – und damit auch an den Erfolgsaussichten der anderen. Scheitert das eigene Startup, profitiert man trotzdem, wenn eines der anderen durchstartet.

Meldet euch gern, wenn ihr Fragen oder Anmerkungen zu einer der Ideen habt unter [email protected] . Vielleicht gibt es manche davon ja schon oder euch fällt noch eine spannende Ergänzung ein. Und falls jemand von euch plant, eine dieser Ideen wirklich umzusetzen, freue ich mich sehr, davon zu hören.

Das war dein Cheatcode für diese Woche. Jetzt liegt’s an dir.

PS: Du fandest den heutigen Newsletter hilfreich? Dann schick den Cheatcode gern an ein paar Leute, denen das auch helfen könnte.