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Cheatcode #13: Fürs Gründen bezahlt werden
Zitat: „You don’t have to be great to start, but you have to start to be great.“
Fürs Gründen bezahlt werden
Zugegeben: Der Claim „Fürs Gründen bezahlt werden“ auf meinen Flyern war vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber wenn ich damit schon Aufmerksamkeit erzeuge, will ich natürlich auch abliefern. Und tatsächlich gibt es zwei Wege, wie man mehr oder weniger genau das erreichen kann, nämlich fürs Gründen bezahlt werden.
Das Gründungsstipendium
Erstens: mit einem der mittlerweile umfangreichen Startup-Förderprogramme oder Stipendien, die es in den letzten Jahren vermehrt gibt. Einige davon zahlen einem tatsächlich Geld fürs Gründen. Zum Beispiel das NRW-Gründerstipendium, bei dem bis zu drei Gründer für ein Jahr monatlich 1.200 Euro erhalten.
Bewerben kann man sich, sobald ma nur die Idee hat. Anschließend wird geprüft, ob man die geforderten Kriterien wie zum Beispiel den Innovationsgrad ausreichend erfüllt. Das Tolle daran: Die Chancen, die Förderung tatsächlich zu erhalten, stehen bei einer einigermaßen innovativen Idee gar nicht schlecht. Denn Ziel des Stipendiums ist es, möglichst vielen Teams einen sorgenfreien Start in die eigene Gründung zu ermöglichen.
Das einzige Problem bei den Forderungen ist es, dass diese sich regional, inhaltlich, und die Förderkriterien so stark unterscheiden, dass es schwierig ist die Übersicht zu behalten. So gibt es das NRW-Gründungsstipendium nur in Nordrhein-Westfalen, in anderen Bundesländern existieren stattdessen eigene, alternative Förderprogramme. Deswegen lasst ihr euch am besten einfach bei einer offiziellen Stelle eurer Stadt oder einem lokalen Gründungszentrum beraten. Die wissen dann, was für euch am ehesten in Frage kommt und können euch dann auch bei der nicht immer ganz unkomplizierten Antragsstellung helfen. Eine Liste mit dem Großteil der Gründungszentren in NRW findet ihr hier.
Venture Building
Die andere Sache, bei der man langfristig tatsächlich fürs Gründen bezahlt wird, ist der Einstieg ins Venture Building. Dabei gründet ihr zwar nicht direkt euer eigenes Startup, sondern entwickelt neue Geschäftsmodelle im Rahmen eines Unternehmens mit dessen Kapital, Know-how und eben als dessen Angestellter.
Es gibt unterschiedliche Formen von Venture Building. Manche Unternehmen bauen aus strategischen Gründen eigene Startups, um ihre Innovationskraft zu stärken. Das nennt man dann Corporate Venture Building. Andere Unternehmen, sogenannte Venture Studios entwickeln Startups im Auftrag Dritter, also als Dienstleistung. Hier
Gerade für den Einstieg kann es spannend sein, über ein Praktikum in diesem Bereich erste wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Fazit
Also, ich hoffe, ich bin dem Clickbait meines Flyers halbwegs gerecht geworden. Nein, aber im Ernst: Gerade wenn ihr neben der Uni oder nach dem Master einmal testweise gründen wollt, eignen sich Förderprogramme wie das Gründungsstipendium hervorragend, um sich voll und ganz auf das eigene Projekt konzentrieren zu können.
Das war dein Cheatcode für diese Woche. Jetzt liegt’s an dir.
Für alle Neuen: hier findet ihr die vorherigen Beiträge.
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